Terrorgefahr in Deutschland


Kommentar

Bundesregierung schürt Terrorangst

Deutschland wird zur angeblichen Zielscheibe von Sprengstoffattentätern

Von Frank Walenszus

Wenn du von etwas ablenken willst, dann wirf den Hunden einen Knochen zu. Unter diesem Motto handelt offensichtlich die Bundesregierung. Um von ihrer Politik des sozialen Kahlschlags abzulenken muss eben schnell mal eine Bombenattrappe als tödlicher Sprengsatz herhalten. Vermutlich selbst inszeniert. Der amerikanische Geheimdienst ordnet solche Attrappen unter Testläufe ein, wie sie von Sicherheitsbehörden einiger Staaten angewandt werden.

24 Stunden lang wird die Büchse der Pandora geöffnet und die deutsche Bevölkerung auf einen Anschlag des international operierendenden Terrorismus eingeschworen. Der Innenminister gibt gleich mal Ratschläge sich davon nicht beirren zu lassen und den gewohnten Lebensrhythmus beizubehalten, vermutlich wissend ob der nicht existierenden Gefahr.

So wird Politik gemacht. Wenn schon die Umfragewerte der schwarzgelben Regierung im Keller sind, muss man halt das Volk sammeln und gegen die vermeintliche Gefahr eines imaginären Feindes, 130 bekannte Terroristen sollen es mittlerweile in Deutschland sein. Die werden zwar überwacht, doch einigen soll das Abtauchen gelungen sein. Da werden Bundespolizisten mit Maschinenpistolen gezeigt, die im öffentlichen sicherheitsrelevanten Terrain patrouillieren. Man höre und staune, selbst die Angst geht bei den Schwerbewaffneten mit.

Da ist von verschärfter Sicherung der Grenzen die Rede. Ja hoppla, welche Grenzen sind das wohl, wenn schon die Terroristen im Innland sind? Merkel und Co. haben wiederum einmal die Klaviatur der psychologischen Kriegsführung als ein Entree für die Notwendigkeit schärferer Polizeigesetze gespielt. Parallelen zur Einführung der Notstandsgesetzgebung im Jahr 1968 drängen sich da unwillkürlich auf. Die vom Bundesverfassungsgericht gestoppte Vorratsdatenspeicherung, Telefon und Intenetüberwachung, will die Regierung nun erneut in den Bundestag einbringen. Auch liegt die Vermutung nahe, dass die Geschäftsführung der so genannten BRD GmbH mit Geschäftsführerin Merkel die Aufmerksamkeit des deutschen Volkes von deren Insolvenz ablenken will.


18. 11. 2010
nach oben

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    buch leser (Freitag, 19 November 2010 00:53)

    Wenn man die Terrorwarnungen unserer Regierung Ernst nimmt, dann darf man dieses Jahr wohl keinen Weihnachtsmarkt mehr besuchen. Auch grössere Ansammlungen von Menschen soll man meiden. Wie in spiegel online zu lesen ist, kennt man wohl die Hintermänner, z.B. liest man da: In seinem Versteck in Waziristan stapelten sich Sprengstoffwesten, sein Netzwerk reicht bis nach Europa: Der Pakistaner Ilyas Kashmiri gilt als möglicher Hintermann der Terrorpläne, vor denen die Bundesregierung warnt. Ich frage mich, warum man dies zulässt, auf der einen Seite zahlen wir da soviel Entwicklungshilfe und sonstige Unterstützung und trotzdem lässt man zu, dass die dortige Regierung solche Leute agieren lässt. Das verstehe ich nicht.