Schwule und Lesben im Pfarramt


Kommentar

Spaltet die EKD die Kirche Luthers?

Geht es nach dem Willen der Evangelischen Kirche Deutschlands werden schwule und lesbische Pfarrer und Pfarrerinnen künftig die Heiligen Sakramente praktizieren

Von Frank Walenszus

Fast unbemerkt haben die Synodalen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) einstimmig den Beschluss gefasst, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in ihren Pfarrämtern zuzulassen. Ja mehr noch, es können auch mehr als zwei Personen in einem gleichgeschlechtlichen Verhältnis stehen. Damit hat die EKG sich klar von dem traditionellen Begriff Familie verabschiedet und einen Dammbruch provoziert. Mit dem Beschluss der EKD steht die Kirche Luthers im Gegensatz zu Aussagen der Bibel. Von den 22 Gliedkirchen der EKD haben sich nur sechs, darunter die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, gegen eine Homo-Partnerschaft in Pfarrhäusern ausgesprochen.

Das neue Familienverständnis der EKG weicht grundlegend von dem bisherigen ab. Der Begriff Familie stellte bisher die Verbindung zwischen Eltern und Kindern da. Nach neuestem Verständnis der EKD ist Familie auch dort, wo keine Kinder sind.

Das christliche Informationsforum MEDRUM spricht von einem Entsetzen vieler Mitglieder der EKD über den Einzug von Schwulen und Lesben in evangelische Pfarrhäuser. Mit den jüngsten Beschlüssen der Synode der EKD und der bayerischen Landessynode haben diese das Bedürfnis von Pfarrerinnen und Pfarrern, ihre homosexuellen Neigungen partnerschaftlich in Pfarrhäusern auszuleben, in den Familienstand erhoben, was selbst der europäische Gerichtshof für kein Menschenrecht hält. Die EKG ist dem Zeitgeist und Satan verfallen.

Wie MEDRUM berichte hat das neue Denken in dem Ev. Landeskirche in Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EKBO) bereits Fuß gefasst- Laut MEDRUM lädt sie lesbische und schwule Partner ein, sich kirchlich segnen zu lassen. Sie benutze dafür das Wort Jesu zur Ehe: „Was Gott zusammengefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden.“

Paulus schreibt im Brief an die Gemeinde in Rom (1,25-27): Sie habe die Wahrheit Gottes in Lügen verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Gottesdienst dargebracht statt dem Schöpfer … Deswegen hat Gott sie in schandbare Leidenschaften dahingegeben. Denn ihre Frauen haben den natürlichen (Geschlechts-)Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht und ebenso haben auch die Männer den natürlichen (Geschlechts-)Verkehr mit ihren Frauen verlassen und sind in ihrer Wolllust zueinander entbrannt, indem sie Mann mit Mann, Schande trieben und so den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.

Die Treue der EKD zu Aussagen der Bibel, darf man getrost in Frage stellen. Die EKD befindet sich im Gegensatz zur Bibel. Paulus hat deutlich gemacht, dass die Homosexualität mit dem Evangelium unvereinbar ist. Alles in allem wird jedes homosexuelles Verhalten in den Schriften des Apostel Paulus als verwerflich dargestellt. Im Römerbrief gilt es als heidnisches Laster, im Korintherbrief als Barriere, die den Eingang ins Reich Gottes versperrt und im ersten Timotheusbrief als ein Vergehen gegen das Sittengesetzt angeprangert. Schwule und lesbische Pfarrer und Pfarrerinnen in Homo-Ehe im Pfarramt werden künftig für leere Kirchen sorgen. Steht Luthers Kirche vor einer Spaltung? Die Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands wäre gut beraten, dem Monatsspruch für Deuember zu folgen: "Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. (Matthäus 3,2)


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