ProChrist


Evangelisation bedingt Öffentlichkeit

181 Teilnehmer am Online-Meeting zum Thema „Warum ProChrist – Wie Ihre Gemeinde von ProChrist 2013 profitieren kann“

Von Frank Walenszus

Zu einem Online-Meeting hatte ProChrist Kassel am 12. Mai 2011 von 19 bis 20 Uhr zum Thema „Warum ProChrist –Wie Ihre Gemeinde von ProChrist 1013 profitieren kann“ eingeladen. Die Großevangelisation findet vom 3. bis 10. März 2013 in der Porsche-Arena in Stuttgart statt. Zum Chat hatten sich 181 User aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Slowakei angemeldet. Moderiert wurde die Videokonferenz von Michael Klitzke, Geschäftsführer von ProChrist Kassel. Den Vortrag zum Thema hielt Pfarrer Ulrich Parzany. Die Chat-Teilnehmer konnten life ihre Fragen an das Team aus Kassel und Pfarrer Parzany richten.

Parzany widersprach der in mancher Gemeinde vorherrschenden Auffassung, dass solche Groß-Evangelisationen wie ProChrist nicht mehr zeitgemäß seien. Er berief sich auf die Aussage von Jesus Christus im Johannes-Evangelium 20,21: „So wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch.“ Der Chefprediger von ProChrist bekräftigte den Anspruch nach Mission und Evangelisation. Mission bedeute Sendung. Sie umfasse die Bereiche Diakonie, Lehre und Evangelisation, Gemeinschaft sowie Gebet. Mission sei das breite Ganze und die Evangelisation die Speerspitze.

In der Evangelisation gehe es darum, so Parzany, jenen das Evangelium zu verkünden, die noch nicht an Jesus Christus glauben. Der Ruf zur Umkehr und das Eintreten in die Nachfolge von Jesus Christus stünden hier im Mittelpunkt, damit die Menschen gerettet würden. Das Evangelium sei eine persönliche Nachricht, eine öffentliche Wahrheit und keine Privatmedizin für mögliche Kopfschmerzen. Wenn wir es in private Räume einsperrten, so der Redner, leugneten wir große Teile des Evangeliums. Evangelisation bedarf der großen Öffentlichkeit.

„ProChrist ist ein Fest von Christen, zu dem sie ihre Gäste einladen“, sagte Ulrich Parzany. Das Argument, an den Veranstaltungsabenden seien die Mehrzahl der Teilnehmer Fromme, sei nicht stichhaltig. „Wer denn sonst als die Christen, können Gastgeber für Außenstehende sein!“ Rund 20 Prozent der Teilnehmer seien jedoch dem Evangelium noch Fernstehende. Er habe die Erfahrung gemacht, dass von den 20 Prozent ein Drittel sich unter das Kreuz stellen, um ihren Weg künftig mit Jesus Christus zu gehen. Ein weiteres Drittel komme zum Kreuz, um ihr Bekenntnis zum Heiland der Welt zu erneuern und ein anderes Drittel komme zu ProChrist, weil sie auf ihren Fragen Antworten erwarten.

Leidenschaftlich argumentierte Ulrich Parzany: „Viele Mächte der Welt kämpfen um die Herzen der Menschen. Ich verstehe nicht, wenn Christen dabei abseits stehen. Eine Gemeinde, die keine Veränderung will, soll sich nicht an ProChrist beteiligen.“ In mancher Gemeinde betreibe man geistige Empfängnisverhütung. Wir wollen aber Menschen zu Christus führen, damit sie Kinder Gottes und gerettet werden.


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