USA und Israel


Kommentar

Auf Kollisionskurs zum Heiligen Land

Innenpolitisches Kalkül lockt Präsident Obama auf gefährliches Eis

Von Frank Walenszus

Der amerikanische Präsident Obama stellt das legitime Existenzrecht Israels in Frage. Seine Forderung, Israel möge sich auf das Gebiet vor dem Sechs-Tage-Krieg beschränken, ist so dreist wie anbieterisch an die islamische Welt.

Obama bringt diese Forderung ins Spiel, um sein innenpolitisches Überleben zu sichern. Was ist aus seinen Versprechungen seit seiner Wahl geworden? Er versprach das Straflager Guantanamo auf Kuba schließen. Doch die Häftlinge werden immer noch ohne Gerichtsurteil unter menschenunwürdigen Bedingungen widerrechtlich festgehalten. Auf Hoffnung hin wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen, doch die USA verstricken sich zunehmend in lokale Kriege.

Der weltweit erstarkende Islam treibt Obama vor sich her wie die sprichwörtliche Sau durchs Dorf. Mit seiner jüngsten Grundsatzrede hat der Chef des Weißen Hauses seine Maske fallen lassen. Der jetzige amerikanische Präsident wirft alles über Bord was seinen Vorgängern heilig war. Die Freundschaft der USA mit dem Heiligen Land opfert Obama und bedient sich dabei eines Vokabulars, das dem „afrikanischen Frühling“ keineswegs gerecht wird.


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