Bibel-Zitat


Gedanken zum Bibel-Zitat:


„Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein anderer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer“ ((Spr. 11,24))



Geben ist seliger denn nehmen

Von Frank Walenszus

Beim Lesen dieses Spruches kam mir unwillkürlich die Quadratur des Kreises in den Sinn. Wie kann einer, der austeilt letztlich immer mehr haben? Und ein anderer spart und bekommt nichts auf die Reihe. Das Betttuch ist in jedem Falle zu kurz.

Einer teilt aus und hat immer mehr, was wären wir ohne den Sämann? Er streut den Samen aus, er fällt auf gute Erde und vervielfacht sich. Jesus Christus hat in der Bibel einige Vergleiche vom Sämann. Samen der auf steinigen Boden fällt, oder auch in Dornen sowie flacher Erde, aber auch auf gute Erde. Einiges wird sterben, aber was auf gutem Boden gefallen ist wird vielfache Frucht bringen Ist es da nicht eine logische Schlussfolgerung, dass einer, der viel austeilt, letztlich reicher wird.

Was wäre das für ein Bauer, der sein Saatgut in die Scheuer belässt, aus Furcht, es könnten Unwetter toben und das Saatgut letztlich vernichten. Ein solcher wird eben immer ärmer.

Zu gern erinnere ich mich an eine Jugendlektüre über den Till Eulenspiegel des Orients Chodscha Nasreddin. Da fällt doch allen Ernstes ein Wucherer in einem Weiher. Er ruft um Hilfe, da er nicht schwimmen kann. Viele stehen Abseits und wenden sich ab: Soll doch der Wucherer ertrinken!

Einige wollen ihm aber helfen und strecken ihm die Hand entgegen und rufen: Gib! Gib! Doch der Ertrinkende streckt seinen Arm der rettenden Hand nicht entgegen. Nasreddin weiß jedoch um die Befindlichkeit des Wucherers und sagte: Da, nimm! Und der Reiche griff zu und wurde gerettet.

Freilich ist reich eine diffuse Größe. Ich habe Menschen beobachtet, die mit düsterem Blick in die Welt schauten. Ein Lächeln zu verschenken macht doch alle reicher. Wer freundlich lächelnd und frohen Mutes seinen Nächsten beschenkt und so verschwenderisch durch die Welt geht, der teilt viel Freude aus und wird reicher an Freude werden. Denn so etwas steckt an, bringt Lebensfreude und lässt auch innerlich bei anderen Menschen und sich selbst Sommer werden, der sich naht.

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Joh. 12,24). Wer anderen ein Lächeln schenkt, wird Frohsinn und Nächstenliebe sähen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan Wehmeier (Montag, 13 Juni 2011 16:06)

    Träume sind Schäume

    Vor der Falle warnt die Schrift
    Die heilig war und fast noch ist
    Priester, die nicht mehr verstehn
    Riefen zwei, die nicht mehr wollten gehn
    Der eine lässt die größten Schleicher
    Nur auf Kosten andrer sich bereichern
    Und vom zweiten glaubt die Priesterschaft
    Er habe Großes gar geschafft
    Einen Garten will er bereiten
    Denen, die nicht sein Verbot bestreiten
    Doch als dann mit einemmal
    Zu sparsam war das Finanzkapital
    Wollte in diesem Jammertal
    Die Frucht auch genießen das Sachkapital
    Es ging dahin der Ackerbau
    Denn er war nicht ganz so schlau
    Er gab dem Investor, seinem Gott
    Und die Viehzucht war bankrott
    Schon ergossen sich die Fluten
    Auf alle, die nicht wollten bluten
    Doch wenn die lieben Priesterlein
    Entzaubert sind vom heiligen Schein
    Dürfen aus seligen Träumen erwachen
    Alle, die dann herzlich lachen
    Denn es steht doch in der Schrift
    Was des Geldes Sinn betrifft
    Und der heilige Geist nicht schwindet
    Wenn es im Umlauf sich befindet
    So kommt die Welt erneut in Schwung
    Durch die Geldumlaufsicherung

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html